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Niki de Saint Phalle

Gerne erinnere ich mich an meinen ersten Besuch in Niki de Saint Phalle’s Heim in Soisy sur Ecole bei Paris. Empfangen wurde ich im Gastraum eines ehemaligen Bistros, den sie als Salon umgestaltet hatte. Die Bar und der Tresen waren noch intakt, ebenso die Tablare gefüllt mit Spirituosen aller Art. Im anschliessenden Atelier arbeiteten Männer an einer grossen Nana unter Niki de Saint Phalle’s Anleitung. Der Raum strahlte eine grosse Harmonie aus … Besprochen hatten wir die Herstellung von Seidentüchern, die in der Folge auch realisiert wurden. Niki de Saint Phalle gab den Seidentüchern den Namen „L’Alphabet“. Diese Seidenschals führen wir noch heute im Sortiment. (Kurt Borer, Verleger)

Mit ihren Werken hat Niki die internationale Kunstszene im Sturm erobert. Einige ihrer Projekte entstanden mit Unterstützung ihres langjährigen Lebenspartners und späteren Ehemannes, Jean Tinguely.
Ihre poppigen und knallfarbenen Nana-Figuren und andere ihrer Werke sind bewusst naiv und philosophisch zugleich.

Niki de Saint Phalle stirbt 2002 in San Diego. Unter anderem glaubte sie an die schöpferische Urkraft der Kinder und fand darin die kreativste aller Kräfte. Mit Niki’s Kunst darf man ewig jung bleiben.

Niki de Saint Phalle’s Gesamtkunstwerk im berühmten „Tarot-Garten“ kann man noch heute in Capalbio in der Toskana besichtigen.
Aktuell widmet das Sprengel Museum in Hannover Niki de Saint Phalle eine Ausstellung:
http://www.sprengel-museum.de/ausstellungen/niki-de-saint-phalle-the-big-shots.htm?snr=1

Ebenfalls ist eine Ausstellung von Niki de Saint Phalle’s Werken in Fribourg zu sehen:
Musée d’Art Fribourg
Seidentuch Niki de St. PhalleS1 Niki 4er Arangement2

L-Alphabet blau
L'Alphabet weiss
L'Alphabet gelb
L'Alphabet rosa